Freitag, den 06. Mai 2011 um 10:59 Uhr

Fleisch essen - Tiere Lieben, Ice Man – Bekenntnisse eines Mafiakillers und Satan Loco

Written by  Björn
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Fotos: AmazonDrei Titel, bei denen der eine oder anderen doch erfahren möchte, was dahinter steckt. Aber eins nach dem anderen. Zuerst widmen wir uns Theresa Bäuerlein, die mit ihrem Buch „Fleisch essen, Tiere lieben – Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können“. Anschließend wird in „Ice Man – Bekenntnisse eines Mafiakillers“ von Philip Carlo eines das Leben eines amerikanischen Mörders beleuchtet, bevor wir abschließend uns Helge Schneider und seinem neunten Buch „Satan Loco“ Erfreulicherem zuwenden.

 

Überzeugter Fleischesser oder doch eher Vegetarier? Was ist wirklich gesünder, besser und überhaupt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Autorin Theresa Bäuerlein, die selbst jahrelang Vegetarierin war. Doch warum lebt man auf vegetarischem Fuß? Oft ist das eine Ansicht, die aus ökologischen oder ethischen Gesichtspunkten gefasst wird. Und wer auf Bio achtet, der kann sich so zahlreiche Pflanzen für den eigenen Garten anschaffen und so auch noch Kosten sparen. Die generelle Frage, ob Vegetarier deshalb besser leben, versucht Bäuerlein in „Fleisch essen, Tiere lieben – Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können“ aufzudecken. Hauptsächlich sind Vegetarier insgesamt bewusster bei der Auswahl der Lebensmittel. Auf der anderen Seite sind riesige Plantagen mit Mais und Soja langfristig ungesund für die Ökologie. Massenverarbeitung von Fleisch, also in der „industriellen Abfertigung“ spielen aber die ethischen Hintergründe eine große Rolle. Schlussfolgerung der Autorin: Es gibt keine wirkliche Lebensweise…

 

Philip Carlo beschäftigt sich in seinem Buch „Ice Man – Bekenntnisse eines Mafiakillers“ mit einem im Gegensatz dazu dunkleren aber nicht minder interessanten Kapitel amerikanischer Geschichte, der Mafia. Vielen ist Richard Kuklinski kein Begriff. Aber wer sich mit amerikanischen Schwerverbrechern beschäftigt, wird an ihm kaum vorbeigekommen sein, angesichts seiner 150-200 Auftragsmorde. Das sind bei 30 Jahren etwa 5-7 Morde pro Jahr. Eine genaue Zahl ist nicht bekannt. Dabei fasziniert, mit welcher Leichtigkeit Philip Carlo die Lebensgeschichte wiedergibt, aber auch wie offen und schonungslos über die Tötungen berichtet wird. Mancher fragt sich, wie einige Autoren auf Grausamkeiten und Perversionen kommen können. Es gibt Personen, die sich das nicht ausdenken, sondern in der Realität erlebt oder ausgeführt haben. Carlo berichtet aber auch über die Kindheit und das Aufwachsen von Kuklinski, wie ein Mensch so eiskalt werden kann. Nicht umsonst hatte Kuklinski den Beinamen „Ice Man“ erhalten…

 

Um diesen Artikel etwas aufzulockern und eine runde Sache daraus zu machen, ziehen wir mit Helge Schneider und „Satan Loco“ einen amüsanteren Schlussstrich. Wobei amüsant vielleicht etwas vorgegriffen ist. Zwar ist Helge Schneider eher für Klamauk bekannt, wenn man sich so an den Film „00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter“ erinnert oder auch an seine diskutierwürdigen Lieder „Katzeklo“ oder „Helges Mörchenlied“. Doch eigentlich kann man nicht viel über das Buch erfahren, wenn man es nicht gelesen hat, noch nicht mal, ob Kommissar Schneider vorkommt. Der Klappentext lässt auch viel Interpretationsspielraum. Er wirkt eher mystisch und mysteriös als lustig. Aber wer Helge Schneider kennt, der weiß, dass der Humor von Grund auf anders ist und so dürfen sich Fans auch bei „Satan Loco“ wohl über Surrealismus und eine Verschandelung (positiv gemeint) der deutschen Sprache freuen…

Last modified on Montag, den 09. Mai 2011 um 14:25 Uhr

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