Mittwoch, den 09. März 2011 um 08:04 Uhr

Serbien auf der Leipziger Buchmesse 2011

Written by  Björn
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Die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands (nach Frankfurt a. M.) eröffnet diesen Monat wieder in Leipzig ihre Pforten. Durch den frühen Termin im Jahr bildet sie die maßgebende Richtung des Büchermarktes des Jahres. Somit ist sie nicht nur für Händler ein wichtiger Anlaufplatz, sondern gleichzeitig auch für die sogenannten Endverbraucher, um zu sehen, was sie in 2011 erwarten können. Serbien ist das diesjährige Schwerpunktland und somit wird deutlich, dass auch weiterhin das Ziel ist, die südosteuropäische Literatur zu fördern.

 

 

Dazu gibt es diverse Neuheiten aus Serbien und viele serbische Autoren stellen ihre Werke vor oder lesen aus diesen. Auch wenn das Auftragsvolumen nicht mit dem der Frankfurter Buchmesse mithalten kann, lohnt sich ein Abstecher allemal. Die Leipziger haben schnell realisiert, dass sie nicht als Konkurrenz angesehen werden können und haben ihre Intention der Messe geändert. Vorrangig soll der Austausch zwischen dem Autor und dem Leser stattfinden. Das scheint auch sehr gut angenommen zu werden, denn der allgemeine Tenor der Veranstaltung ist, dass ein angenehmer, familiärer Umgang vorherrscht. Dadurch hat sich auch ein Leserfestival mit über 2.000 Veranstaltungen ergeben. Die erstrecken sich nicht nur ausschließlich über das Messegelände, sondern über ganz Leipzig. Ein Beispiel für Trendsetting: Die Veranstalter der Leipziger Buchmesse haben früh erkannt, dass Hörbücher sich einer großen Beliebtheit erfreuen könnten und haben diese damals in ihr Programm aufgenommen.

 

Um das Programm abzurunden, gibt es nebenher zur gleichen Zeit die Leipziger Antiquariatsmesse. So wird eine gelungene Brücke zwischen alt und neu gebaut und immer mehr Besucher der Leipziger Buchmesse machen einen kleinen Ausflug zu den Antiquaren. Auch wenn immer mehr Antiquare die meisten ihrer Kunden über das Internet und einem Preisvergleich erreichen und nicht mehr klassisch im eigenen Antiquariat. Außerdem hat man noch Zugang zur buch + art. Hier wird die Kunst rund um das Buch präsentiert. Wer sich nun ein Mal selber von der lockeren Atmosphäre überzeugen will, der sollte sich vormerken, dass die Messe nur vier Tage ist. Vom 17. bis zum 20. März ist täglicher Einlass ab 10:00. Verabschieden muss man sich dann wieder um 18:00. Eine Tageskarte kostet 12,50 Euro (online nur 10!). Ermäßigte Preise (9 Euro bzw. online 8 Euro) für Schüler, Studenten, Azubis, Wehrdienstler oder Zivi und Rentner sowie Arbeitslose. Weitere Preise wie Gruppenrabatte oder Dauerkarten gibt es ebenso.

Foto: Homepage der Buchmesse Leipzig

Last modified on Mittwoch, den 09. März 2011 um 11:52 Uhr

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